Brasato Rezept
- Elisa Galasi

- 20. Aug.
- 2 Min. Lesezeit

Geschichte zum Brasato
Brasato hat seinen Ursprung im norditalienischen Piemont. Sein Name stammt vom piemontesischen «brasa» – der Glut, über der das Fleisch einst langsam garte.
Was heute als Festessen gilt, war ursprünglich ein Gericht der Bauern: Sie legten zähe Fleischstücke in kräftigen Barolo ein und liessen sie über Stunden schmoren, bis daraus etwas Zartes wurde. Aus Geduld und einfachen Zutaten entstand so ein Klassiker, untrennbar verbunden mit dem Barolo, den man den «König der Weine» nennt.
Zutaten für 6 Personen
1kg dicke Rindsschulter
Öl zum anbraten
1 Zwiebel
1 Karotte
1/4 von einem kleinen Knollensellerie
1/3 Lauch
500ml kräftiger Rotwein (klassisch Barolo)
1 Blatt Lorbeer
3 Gewürznelken
5 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
2 EL Tomatenpüree
1 Liter Kalbsfond
10 Pfefferkörner
Maisstärke zum Abbinden
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Gemüse grob schneiden
Fleisch gut mit Salz und Pfeffer würzen (auf allen Seiten)
Fleisch scharf in der Pfanne, im Öl anbraten
Fleisch aus der Pfanne nehmen
Gemüse (ausser Lauch) bei mittlerer Hitze braun rösten ca. 10 Minuten
Lauch beigeben kurz mitrösten
Tomatenpüree beigeben, gut rühren und rösten mit es dunkelrot ist
mit Rotwein ablöschen und einreduzieren bis er Sirupartig ist
Fleisch wieder in die Pfanne geben und mit Kalbsfond auffüllen, dass das Fleisch zu 3/4 bedeckt ist
1 Lorbeerblatt, 10 Pfefferkörner, 3 Nelken, Thymianzweige und Rosmarin beigeben
Alles aufkochen, Deckel drauf und den Brasato bei 180°C für ca. 4 Stunden im Ofen schmoren
Fleisch jede Stunde wenden
Wenn die Fleischgabel ohne Widerstand aus dem Fleisch gezogen werden kann, ist er weich / anderer Trick wenn die äusserste Schicht bereits etwas abfällt dann ist er garantiert weich
Fleisch bei 80° warm halten / kann auch abgekühlt werden für den nächsten Tag
Sauce durch ein Sieb passieren
Sauce aufkochen, einreduzieren je nach gewünschte Dicke
Abschmecken mit Salz und Pfeffer
Abbinden mit Maizena oder anderes Binde Mittel
Brasato in ca. 5mm Dicke Scheiben schneiden kurz in der Sauce mit kochen und servieren (so kann auch am nächsten Tag das Fleisch aufgewärmt werden)
- Passend dazu Kartoffelstock
- Gemüse je nach Saison



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