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Ich werde manchmal gefragt, warum ich mich gegen ein klassisches Restaurant entschieden habe

  • Autorenbild: Elisa Galasi
    Elisa Galasi
  • 18. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

… und stattdessen Lili’s Hausgemachtes aufgebaut habe.


Ich wollte gutes Essen nicht nur für besondere Abende anbieten, sondern für den Alltag.

Für den Feierabend zuhause und genauso für den Mittag im Büro, auf der Arbeit, zwischen Terminen.


Denn genau dort passiert es oft, man hat Hunger, wenig Zeit, vielleicht noch ein Meeting im Nacken und am Ende wird es „irgendwas Schnelles“. Nicht, weil man nicht anders will, sondern weil der Alltag eben so ist.


Ein Restaurant ist ein Erlebnis und ich liebe das. Aber ich habe gemerkt, dass sich viele Menschen vor allem eines wünschen richtig gutes Essen, das entlastet.

Ohne Planung, ohne Kochen, ohne Küchenchaos und trotzdem mit dem Gefühl, dass man sich gut genährt hat.


Genau hier kommt das, was mich antreibt, ganz natürlich ins Spiel Qualität statt Quantität.


Ich könnte vieles vereinfachen, wenn ich stärker auf Convenience setzen oder Prozesse weiter standardisieren würde.

Aber genau das entspricht nicht dem, wofür ich stehen möchte.

Mir ist wichtig, dass bei mir wirklich gekocht wird. Saucen entstehen aus Fonds, die ich selbst ansetze nicht aus Pulvern. Pastateig, Gnocchis und Spätzli werden nicht eingekauft, sondern hausgemacht. Vieles braucht Zeit und genau diese Zeit macht den Unterschied.

Dieses Kochhandwerk, dieses Selbermachen, lässt sich nicht automatisieren.


Aber man schmeckt es. Und man spürt es.

 
 
 

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