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Wochenmenüs - Ich weiss doch nicht, was ich nächsten Donnerstag essen will.

  • Autorenbild: Elisa Galasi
    Elisa Galasi
  • 8. Mai
  • 4 Min. Lesezeit

Bei Lili's Hausgemachtes werden die Wochenmenüs in Zizers (Graubünden) handwerklich gekocht, donnerstags schweizweit ausgeliefert und sind eine Woche im Kühlschrank haltbar.

Die häufige Sorge „Ich weiss nicht, was ich am Donnerstag essen will" entkräftet sich durch zwei Punkte: Laut Studien rotieren 59 % der Erwachsenen ohnehin die gleichen sechs Gerichte. Und die Menüs müssen nicht am Liefertag gegessen werden, sondern dann, wenn der Moment passt.


„Ich weiss doch nicht, was ich nächsten Donnerstag essen will"

Hausgemachtes Wochenmenü von Lili's Hausgemachtes — handwerklich gekocht in Zizers

Diesen Satz höre ich immer wieder, in Variationen. Manchmal beim ersten Telefonat mit einer neuen Kundin, manchmal in der Kommentarspalte, manchmal von Bekannten, die ehrlich verwundert sind, wie man ein Wochenmenü sieben Tage im Voraus bestellen kann.

Ich verstehe ihn. Wer denkt eine Woche schon an Donnerstagabend? Donnerstag liegt in einer Welt, die wir noch nicht kennen. Sieben Tage sind in unserem Kopf eine Ewigkeit, in der alles passieren könnte: ein spontaner Restaurantbesuch, eine Einladung, plötzliche Lust auf Pizza.

Und doch, und das ist der Punkt, stimmt der Satz fast nie.


Was Studien über unser Essverhalten zeigen

Drei Erhebungen aus drei Ländern zeichnen dasselbe Bild:

  • OnePoll für KitchenAid UK (2'000 Erwachsene, 2021): 59 % der Befragten kochen im Wochenrhythmus dieselben sechs Gerichte. 46 % sogar an festen Wochentagen.

  • Salk Institute / UC San Diego (20'000 Erwachsene, 2,5 Mio. Mahlzeitenlogs, 2025): Aus einem Repertoire von 20 bis 86 unterschiedlichen Lebensmitteln wird tatsächlich nur ein kleiner, immer gleicher Teil regelmässig gegessen.

  • Gottlieb Duttweiler Institut „Decoding Food Culture" (Schweiz, 2024): Während in Frankreich und Italien Genuss im Mittelpunkt steht, dominieren in der Schweiz schnelle, oft isolierte Mahlzeiten. 92 % der Schweizer:innen haben ihr Ernährungsverhalten in den letzten zehn Jahren verändert mehrheitlich nicht in Richtung Genuss, sondern in Richtung Effizienz.


Wir wiederholen uns am Tisch. Viel öfter, als wir denken. Und in vielen Fällen wussten wir schon am Sonntag, was am Donnerstag auf dem Teller liegen würde wir hatten nur nie einen Grund, es zu benennen.


Wie die Wochenmenüs funktionieren

Damit klar ist, worüber wir sprechen, der Ablauf bei Lili's Hausgemachtes:

  1. Bestellung bis Freitag 12 Uhr

  2. Zubereitung Montag und Dienstag in der Manufaktur in Zizers

  3. Lieferung donnerstags gekühlt schweizweit per Kurier, oder Abholung vor Ort in Zizers.

  4. Haltbarkeit sieben Tage im Kühlschrank (4 °C).

  5. Verzehr zu jedem Zeitpunkt der Woche — Steamer, Ofen oder Mikrowelle


Das Konzept unterscheidet sich grundsätzlich von Tiefkühl-Fertigmenüs:

  • Jede Woche andere Menüs

  • Jede Woche frisch gekocht

  • Einkauf direkt bei Landwirten wird bevorzugt

  • Gekocht wird wie im Restaurant

  • Von Grund auf gekocht, von Fonds bis zum Pastateig


Welche Gerichte aktuell zur Auswahl stehen, wechselt von Woche zu Woche — das aktuelle Wochenmenü zeigt, was gerade in der Manufaktur entsteht.


Eine andere Frage: Festlegung statt Geschmack

Wenn das Donnerstag-Menü also gar keine echte Unbekannte ist, was steckt dann hinter der Sorge?

Mein Eindruck aus vielen Gesprächen: Es ist keine Geschmacksfrage. Es ist eine Festlegungsfrage. Wir wollen nicht im Voraus zustimmen müssen. Wir wollen die Tür offen halten, auch wenn wir am Ende doch wieder durch dieselbe Tür gehen.

Das ist nachvollziehbar. Festlegung fühlt sich nach Kontrollverlust an, auch beim Essen.

Nur: Was du beim Wochenmenü von Lili's Hausgemachtes festlegst, ist nicht der Donnerstag. Es ist eine Woche voller Flexibilität, jedoch statt zu Brot und Aufschnitt zu greiffen steht dir ein hausgeamchtes Essen jedezeit zur Verfügung.


Was Lili's Hausgemachtes im Kern ausmacht — von Hand, von Grund auf, mit benannten Bündner Produzenten — ist nicht Methode, sondern Voraussetzung dafür, dass das Konzept überhaupt funktioniert.


Häufige Fragen zum Wochenmenü-Lieferservice

Wie funktioniert ein Wochenmenü-Lieferservice in der Schweiz?

Die Bestellung wird im Voraus aufgegeben (bei Lili's Hausgemachtes bis Freitag 12 Uhr für die folgende Woche). Die Menüs werden montags und dienstags frisch gekocht und donnerstags gekühlt schweizweit per Kurier ausgeliefert. Sie sind eine Woche im Kühlschrank haltbar.


Wie lange sind die Menüs haltbar?

Sieben Tage im Kühlschrank bei 4 °C. Die genaue Haltbarkeit ist auf jedem Etikett angegeben und entspricht den Schweizer LIV-Vorgaben für gekühlte, frisch zubereitete Mahlzeiten.


Muss ich das Menü am Liefertag essen?

Nein. Die Menüs sind eine Woche haltbar, du kannst sie über die ganze Woche verteilt essen, wann es zu deinem Tagesablauf passt.


Was kostet ein Wochenmenü in der Schweiz?

Bei Lili's Hausgemachtes liegen die Portionen bei 25.- – 30.-

(3.- günstiger bei Abholung in Zizers). Mengenrabatte ab vier Menüs bei Lieferung.


Was ist der Unterschied zwischen einem Wochenmenü und einem Fertigmenü?

Ein klassisches Fertigmenü ist industriell hergestellt, lange vor dem Verzehr verpackt und Wochen bis Monate haltbar. Ein Wochenmenü von Lili's wird handwerklich in der Woche der Lieferung gekocht, ist nur sieben Tage haltbar und verwendet regionale Zutaten von namentlich genannten Produzenten.


Wo wird Lili's Hausgemachtes geliefert?

Schweizweit per gekühltem Kurier — Zürich, Bern, Basel, Luzern, St. Gallen, Genf und alle Regionen dazwischen. Vor-Ort-Abholung in Zizers (GR).


Diese sechs Fragen sind die häufigsten. Wer es genauer wissen will — Verpackung, Kühlkette, Bestellfristen, Lieferregionen — findet die vollständigen Antworten in der FAQ.


Der eigentliche Tausch

Was die Donnerstagsfrage verschleiert, ist die Wahl, um die es wirklich geht. Du tauschst nicht „spontane Geschmackswahl" gegen „Festlegung". Du tauschst „Brot und Aufschnitt" gegen „ein handgemachtes Gericht mit regionalen Zutaten".

So gestellt fällt die Antwort meistens leicht.

Der Genussmoment darf dann sein, wann du ihn willst.

 
 
 

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